Digitalisierung des Werkers in der Fertigung

Bei der Industrie 4.0-Diskussion gehören nicht nur die Maschinen in den Fokus, sondern auch der Mensch. Es sind Systeme gefordert, die den Werker bei seiner Arbeit mit Informationen versorgen, respektive den Status seiner Verrichtung erfassen. Die Integration des Werkes in den Informationsfluss muss dessen Umfeld und Tätigkeitbereich miteinbeziehen.

Ein Kardinalfehler bei der Integration des Werkers ist, dass seine operative Tätigkeit im systemtechnischen Workflow kaum Beachtung findet. Ausgehend von den vorhandenen Systemstrukturen einen Workflow zu konstruieren, ist hier nicht zielführend.

Die Herausforderung besteht darin, dass die Interaktion den Werker nicht einschränkt, sondern seine Produktivität erhöht. Der Werker mit seiner Verrichtung ist der Ausgangspunkt jeglicher Systemplanung. Im Nachgang sind dann die Systemstrukturen auf die Tätigkeit abzustimmen.

Andre Hörmandinger
IGH Infotec AG
http://www.infotec-ag.de